Haiterbach stellt die Weichen im Nordschwarzwald-Derby schon früh auf Sieg

KKK Haiterbach II – KKC Titans Freudenstadt 72:54 (26:10,43:23,53:38)

Am 2.Spieltag der Bezirksliga West kam es gleich zum sogen. Nordschwarzwald-Derby zwischen dem gastgebenden KKK Haiterbach 2 und den KKC Titans Freudenstadt. Während die Gäste zu den Siegern des 1.Spieltages gezählt hatten, war für das junge KKK-Team bei einem der Titelfavoriten, dem TSV Rottweil, in keinster Weise etwas zu holen gewesen.
Doch das Spiel der beiden Nachbarn war anfangs schnell seiner Spannung beraubt worden. Nach 5 Minuten leuchtete ein deutliche 16:2 KKK-Führung von der Anzeigetafel. Rebound-stark hatte sich vor allem Slaven Ponjavic die vielen abprallenden Fehlwürfe der Titans-Offense geschnappt, um damit postwendend den eigenen Angriff zu befeuern. Starke 12 Punkte des pfeilschnellen Ricardo Maric schufen zur ersten Viertelsirene eine deutliche 26:10 Führung. Die schwachen Gäste fanden überhaupt nicht ins Spiel, leisteten sich vor allem im Spiel nach vorne weitere Aussetzer und sahen sich zur Halbzeit einem deutlichen 23:43 Rückstand gegenüber.
Nach Wiederbeginn hatte dann Haiterbach spürbar Probleme, die Konzentration hoch zu halten. Schlechte Wurfentscheidungen und teils haarsträubende Abspielfehler machten sich im Viertelergebnis deutlich sichtbar, dass 10:15 verloren ging. Doch die Gäste blieben weiter unter ihren Möglichkeiten und versäumten es, näher heran zukommen. Zwar schienen sie im Schlußabschnitt beim Stande von 45:57 nahe daran zu sein, den Rückstand unter die magische 10-Punkte-Grenze zu drücken, doch ein Dreier von Renato Stojcevic und zwei beherzte Einzelaktionen des bärenstarken Slaven Ponjavic sorgten endgültig für klare Verhältnisse. Zudem zeigte sich Dominik Milicevic in dieser Phase von der Freiwurflinie so was von nervenstark, dass er gleich alle seiner 6 Freiwürfe verwandeln konnte und das Schlußwort zum 72:54 hatte.

KKK: Jonathan Babitsch (4) Marian Lischka (2), Ricardo Maric (15), Dominik Milicevic (14/1), Slaven Ponjavic (17/2), Sandi Speigl, Dominik Stojcevic (3/1), Julian Stojcevic (2), Renato Stojcevic (15/3).