Haiterbach gelingt im Jubiläumsspiel der vierte Streich

SV Möhringen – KKK Haiterbach    53:68 (15:10, 31:24, 39:41)
Nach einer schwachen Anfangsphase steigert sich Haiterbach in Halbzeit zwei und entführt sehr wichtige Punkte aus Möhringen.
Mit drei Siegen im Gepäck reiste Haiterbach in Begleitung vieler Fans zum Favoriten aus Möhringen. Der Gastgeber erwischte in einem nervösen Beginn beider Teams den besseren Start zum 9:0. Erst in der 5. Minute gelangen Mijo Babic die ersten Punkte, woraufhin Haiterbach auf 9:8 rankam. Möhringen blieb mit 15:10 zum Ende des 1. Viertels in Front, verlor aber aufgrund einer Verletzung den besten Scorer Dino Begagic. Sascha Kesselring war wieder einmal sehr präsent und verkürzte zum 20:17, doch der Gastgeber erwischte einen Lauf und erhöhte zum 29:17. Haiterbach fand einfach kein Mittel, die gut stehende Defence zu überwinden. Petros Tzikas erzielte das 31:20, doch die letzten 90 Sekunden ging ein Ruck durchs KKK-Team. Mit vier Freiwürfen verkürzten die Maric-Mannen auf 31:24, doch die Körpersprache war viel wichtiger. Haiterbach schien nun mental im Spiel zu sein, auch wenn immer noch zu viele Fehler gemacht wurden. Dies zeigte sich prompt nach dem Wechsel. Thomas Pieciak eröffnete den zweiten Teil und versenkte danach den ersten KKK-Dreier in diesem Spiel zum 35:31. „Wir trafen fast nichts von außen und mussten uns über den Kampf in der Defence und einfachen Punkten zurückkämpfen“, so der Haiterbacher Coach. Ruben Hihn erhöhte per Dreier zum 39:33, danach war in der KKK-Defence kein Durchkommen möglich. Luka Banozic und Jannes Wichelhaus konnten Steals in Fastbreakpunkte ummünzen und Haiterbach drehte den Spielstand zur ersten Führung 39:41 in dieser Partie. Slaven Ponjavic von der Linie sowie weitere fünf Punkte von Thomas Pieciak brachten das 39:48. Dieser 15:0 Lauf wurde von den mitgereisten Fans lautstark bejubelt und das Auswärtsspiel war vollends eine Heimpartie. Möhringen hatte kein Mittel gegen die Defence des KKK. In dieser Phase verletzte sich Luka Banozic unglücklich am Knie und musste für den Rest der Partie raus. Seine Mitspieler allerdings setzen weiter fort und Slaven Ponjavic sowie Sascha Kesselring erhöhten zum 41:56. Zwischen der 26. – 36. Minute ließ Haiterbach ganze drei Punkte zu und dank dieser starken Verteidigung war man nun deutlich in Front. Der Fels in der Brandung, Sascha Kesselring, musste mit seinem 5. Foul vom Feld, was Pius Weller zu fünf Punkten ausnutzte. Doch Mijo Babic und Co. spielten die Schlussminuten gekonnt herunter und nutzen die Freiwürfe gnadenlos aus, um am Ende mit einem 53:68 als Sieger vom Platz zu gehen. „Wir kamen nicht in den Rhythmus, hatten keinen guten Wurftag. Nur über den Kampf und die Defence konnten wir zurückkommen. Trotz der vielen Fehler blieben wir ruhig und konzentriert. Wir haben unsere Stärken gekonnt in Szene gesetzt und ausgenutzt. Es war keine Galavorstellung und kein gutes Regionalligaspiel, doch am Ende zählt nur der Sieg.“, so Trainer Mario Maric.
Die Freiwurfstärke war grandios. 21 von 21 gab es bisher noch nicht in den bisherigen 200 Regionalligaspielen.

KKK: Mijo Babic (19), Sascha Kesselring (16/1), Slaven Ponjavic (12), Thomad Pieciak (10/2), Luka Banozic (6), Jannes Wichelhaus (4), Rickardo Maric, Dominik Milicevic, Martin Kresic, Petar Maric

 

Auf diesem Wege wünscht der KKK Haiterbach seinem Ex-Spieler Dino Begagic gute Besserung  und hofft natürlich dass er nicht zu lange ausfallen wird.